Filmmusik in der Praxis

    Filmmusik in der Praxis
    Ein Standardwerk für alle, die Filmmusik professionell oder als Hobby betreiben.
    Philipp Kümpel fasst zusammen, wie man erfolgreich Filmmusik komponiert, produziert und verkauft. Sein Werk beinhaltet Stellungnahmen führender Filmmusiker, unter anderem ein umfangreiches Interview mit Hans Zimmer.

    2. Auflage 2010
    erschienen im PPV Medien Verlag
    ISBN: 978-3-941531-29-1
    Umfang: 320 Seiten, inkl. CD mit Klangbeispielen
    Format: 22,5 cm x 15,5 cm
    Beschaffenheit: Hardcover

    Leseprobe
    Inhaltsverzeichnis

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    Filmmusik in der Praxis

    Der Filmkomponist vereint viele Talente:
    Er muss ein guter Musiker sein, sich mit zahlreichen Musikstilen auseinandersetzen können und wissen, wie man diese produziert. Der Filmkomponist sollte natürlich ein guter „Techniker“ sein, sich mit seinen Computern und unterschiedlichster Software perfekt auskennen. Er muss zuletzt auch noch ein versierter Psychologe sein, um die Figuren und deren Gefühle im Film richtig zu deuten und in seiner Musik die richtige emotionale Wirkung zum Ausdruck bringen zu können.

    Viele meiner Studenten an der SAE Leipzig und der HMT Leipzig haben mich gebeten, meine Erfahrungen im Bereich der Filmmusik in einem Buch zusammen zu fassen. Ich habe mich immer gefragt, ob man überhaupt ein Praxisbuch zu einem solch komplexen Thema schreiben kann?

    Doch nicht nur meine eigenen Erfahrungen als Filmkomponist sind in dieses Praxisbuch eingeflossen, sondern auch viele Gespräche mit Produzenten, Regisseuren und anderen Filmkomponisten wie Hans Zimmer (Gladiator), Ramin Djawadi (Iron Man), Sean Callery (24), Harry Gregson-Wiliams (Shrek) und Fabian Römer (Tatort). Um die technische Seite, vor allem den Umgang mit den zahlreichen Samplelibraries zu beleuchten haben mein Teampartner Andreas Moisa und ich auch Interviews mit namhaften Library- und Softwareherstellern geführt, darunter Yuval Shrem von FableSounds („Broadway Bigband“), Doug Rogers und Nick Phoenix (East West) und Eric Persing (Spectrasonics).

    Das Buch gliedert sich in drei Bereiche:
    Einleitend gibt es in diesem Buch ein exklusives Interview mit Oscarpreisträger Hans Zimmer (Gladiator, Da Vinci Code).

    Der erste Teil ist dem Equipment gewidmet:
    Hier erfahren Sie, welche technische Ausstattung vom Studio über den Computer bis hin zu Plugins und Samplelibraries erforderlich ist. Wichtige Librarys werden mit kurzen Audiodemos auf der beiligenden CD vorgestellt.

    Der zweite Teil mit dem Thema Musikproduktion ist der Schwerpunkt des Buches:
    Hier wird zunächst die Instrumentenpalette des Filmkomponisten beschrieben, wobei das Orchester und seine Instrumente im Mittelpunkt stehen. Jedes Instrument wird kurz vorgestellt und auf seine möglichen Anwendungsgebiete in der Filmmusik beleuchtet.

    Anhand diverser Filmgenres wird dann gezeigt, wie man Musik zu verschiedenen Stilen komponieren kann. Anschließend wird die Umsetzung der Komposition entweder am Rechner, oder aber mit einem richtigen Orchester, genau erläutert. Schlussendlich erfahren Sie, wie die Produktion professionell gemischt und gemastert wird.

    Der dritte Teil zeigt den „Businessbereich“des Filmmusikgewerbes:
    Verschiedene Ausbildungswege werden kurz vorgestellt und typische Fragen beantwortet.
    „Wie akquiriere ich Aufträge?“, „An wen kann ich mich wenden?“,
    „Welche rechtlichen Fragen gibt es zu beachten?“


    Pressestimmen

    Alles, was Filmkomponisten wissen müssen
    Dem Aspekt „Business“ ist ein großer Teil des Buches gewidmet. Auch wenn man als Anfänger noch entfernt davon ist, ist es doch interessant zu lesen, was bedacht sein sollte von den ersten Schritten, über die Bewerbung, Ausbildung und Rechtsfragen bis zum ersten Auftrag.
    Das Buch ist in einem sehr gut lesbaren Stil geschrieben. Die Abschnitte sind übersichtlich und mit Bildern (zwar in Schwarz-Weiß, aber das schadet dem Ganzen nicht), einem Interview mit Hans Zimmer und vor allem vielen Tipps wie Internetforen, Hinweisen auf Demoversionen von Programmen, Websites von Filmkomponisten, Checklisten und vielem mehr bereichert. (Webcritics, 16.03.2010)

    Hat Hand und Fuß
    Ein lesenswertes Buch, nicht nur für potenzielle Filmkomponisten, schön geschrieben, mit vielen Informationen. Das Buch richtet sich nicht nur an die Experten: Dank der immer vesrtändlichen und recht unterhaltsamen Schreibweise und der vielfältigen Themen dürfte auch jeder Hobbymusiker wertvolle Tipps finden. (music & pc 3/2009)

    „Medien für Kreative“
    Der Score wird oft unterschätzt, doch er ist einbedeutender Schritt in der Post. Dieses Buch dreht sich um das Komponieren, Produzieren und schließlich um das Verkaufen von Filmmusik. Neben Technik und Ausstattung geht der Autor auch auf die komplizierte Rechtethematik der Gema und Konsorten ein. Ein Buch für Musiker in der Post (-Produktion). Digital Produktion 02/2009

    „Und Action!“
    „Ein lesenswertes Buch, nicht nur für potentielle Filmkomponisten, schön geschrieben, mit vielen Informationen. Hier merkt man ganz deutlich, dass hier jemand aus der Praxis schreibt – klasse!“ Matthias Steinwachs (Music & PC“ 03/09)

    „Wirklich hilfreich“
    “Ein wirklich hilfreiches Buch auf dem steinigen Weg zum erfolgreichen Filmmusiker.“ (recording magazin 01/09)

    „Nur so geht’s“ – Dieter Schleip, Filmkomponist und zweifacher Fernsehpreisträger schreibt:
    „Hätte es ein derartiges Einsteigerbuch zu meiner Zeit in den frühen 1980ern gegeben, ich wäre dankbar gewesen. Mit seinem Buch ‚Filmmusik in der Praxis‘ vermittelt Kümpel dem Einsteiger einen guten ersten Überblick über das schwierige Geschäft mit der Filmmusik. (…) Das Berufsbild, das der Autor entwirft, entspricht weitgehend der Realität. Natürlich macht jeder Komponist während seiner Laufbahn eigene Erfahrungen, und nicht jeder schreibt ein Buch darüber. Kümpel schafft es aber, dem Anfänger den Beruf des Filmmusikers zu erklären und auch schmackhaft zu machen. Was mir besonders gefällt: Er ruft den zukünftigen Komponisten dazu auf, von Beginn an auf eigenen Füßen zu stehen. Und zwar in jeder Beziehung. So empfhielt er, zur Not selbst kleine Filme zu drehen, um sie dann zu vertonen – anstatt darauf zu waren, bis irgendwo ein Auftrag vom Himmel fällt. Und er fordert sie dazu auf, hart an ihrem Ziel zu arbeiten. Wenn nötig, jeden einzelnen Tag. Nur so geht’s! (…)“ (Cinema Musica, Ausgabe 13/2008)

    „Wertvolle Praxistipps“
    Markant und deutlich beschreibt Kümpel, wie man erfolgreich Filmmusik komponiert, produziert und verkauft. Es listet das benötigte Equipment auf und – mit Hörbeispielen auf beigelegter CD – die Instrumentenpalette. Er stärkt massiv ds Geschäftsinteresse des Komponisten. Sein Credo: Verkaufen ist kein ‚Hexenwerk‘. Und er beantwortet praktische Fragen: Wie akquiriere ich – an wen muss ich mich wenden – wie erziele ich den besten Preis…(NDR 1 Bücherwelt, 30.09.08)

    „Der Untertitel ist Programm: „Alles was Filmkomponisten wissen müssen“, vermittelt von einem, der es wissen muss. Autor Philipp E. Kümpel komponierte Musik für Dokumentar- und Spielfilme und zählt auch große Werbekunden wie DHL, Porsche u.a. zu seinen Auftraggebern. (…) Eine sinnvolle Ergänzung zum Kapitel über die Produktion von Filmmusik ist die beigelegte CD, auf der verschiedene Klangbeispiele zu hören sind. (…) Empfehlenswertes Buch, das in dieser Form längst überfällig war.“ (SOUNDCHECK 09/08)

    „…die thematische Bandbreite seines Buches ist erstaunlich. Der Bogen reicht von der Ausstattung eines professionellen Filmmusik-Studios, über die Vorstellung der Arbeitssituation im Filmmusikbereich bis zum Einblick in das Tagesgeschäft abseits kreativer Arbeit mit Themen wie Ausbildung, Akquise oder allgemeine Rechtsfragen…Kümpels Praxisbuch (gibt) einen fundierten Überblick“ (Neue Musikzeitung 08/2008)

    „Filmmusik in der Praxis“ ist kein Buch zum einmaligen Lesen, sondern durchaus als Nachschlagewerk geeignet…ein Buch, das man schnell und gerne liest und Lust auf mehr macht.“ (Musician’s Life)